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09.06.10 17:00
Gesund altern in High-Tech-Branchen?
Der IAQ-Report 04/2010 von Anja Gerlmaier, Angelika Kümmerling, Erich Latniak beschäftigt sich mit dem Thema "Gesund altern in High-Tech-Branchen? Im Spannungsfeld von Innovation und Intensivierung".
Auf den Punkt...
- Wegen des demografischen Wandels nimmt auch in ‚jungen‘ Innovationsbranchen wie dem IT-Bereich die Zahl der älteren Mitarbeiter zu: Zwischen 1999 und 2009 stieg der Anteil der über 50-Jährigen von 12,5% auf 18,5%, während der Anteil der 25- bis 39-jährigen Beschäftigten von 55,9% auf 41,8% sank.
- In der Branche zeichnet sich parallel dazu eine verschärfte Belastungssituation ab, die die Beschäftigten zunehmend in ihrer Arbeitsfähigkeit beeinträchtigt. Lediglich 29% der Befragten gaben an, nach der Arbeit problemlos „abschalten“ zu können – sich nicht mehr erholen zu können ist ein Anzeichen für „Burnout“. Nur noch 37% der IT-Spezialisten glauben, ihre Tätigkeit sei auf Dauer durchzuhalten. Letztlich riskieren die Firmen erhebliche Umsatzeinbußen, wenn diese Mitarbeiter ernstlich erkranken und ausfallen.
- Stress und Burnout sind in allen Altersgruppen weit verbreitet. Anhand von Tätigkeitsprofilen lassen sich Risikogruppen bestimmen. Als Burnout-Auslöser konnten Belastungen wie Zeitdruck ermittelt werden, denn es zeigten sich signifikante Zusammenhänge zwischen psychischen Belastungen der Beschäftigten und deren Beanspruchungserleben.
- Als zentrale Ressourcen der Burnout-Prävention wurden die Unterstützung durch die Führungskräfte, die Möglichkeiten, auf Termine und Arbeitsvolumina Einfluss zu nehmen, und die Pausen während der Arbeit ermittelt. Keinen Unterschied machte dagegen das individuelle Gesundheitsverhalten (z.B. beim Ausdauersport).
- Diese Ergebnisse zeigen, dass arbeitsgestaltende Maßnahmen in der IT-Branche noch erhebliche gesundheitsfördernde Potenziale erschließen können, die dazu beitragen, die Beschäftigten langfristig gesund und leistungsfähig zu erhalten.
Sie können diesen Report als PDF herunterladen beim Institut Arbeit und Qualifikation der Universität Duisburg-Essen: www.iaq.uni-due.de/iaq-report/2010/report2010-04.php oder sich im Archiv einen Überblick über alle bisher erschienenen Reports verschaffen www.iaq.uni-due.de/iaq-report/
Quelle: www.demografie-experten.de |
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Deutsche Wirtschaft entdeckt ihr Herz für Familien
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Schwäbische Unternehmen befürchten Fachkräftemangel / Wirtschaft setzt auf Nachwuchsförderung und Weiterbildung
(Augsburg, 13.04.2010) Die bayerische Wirtschaft steht in den nächsten Jahren vor einem gravierenden Fachkräftemangel. „Die Studie Arbeitslandschaft 2030 der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. hat ergeben, dass bereits im Jahr 2015 rund 520.000 Fachkräfte in Bayern fehlen werden“, betonte Johannes Juppe, Geschäftsführer der Geschäftsstelle Schwaben der bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme und vbm.
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